7) Ist eine Beschwerde gegen die Festsetzung eines Versteigerungstermins möglich?

Gegen die Festsetzung des Versteigerungstermins ist kein eigener Widerspruch oder eine Beschwerde gegeben. Sobald das Gericht den Verkehrswert durch einen Beschluss festgelegt hat, ist der Weg für die Terminierung frei. Sie müssen spätestens 6 Wochen vor dem eigentlichen Termin benachrichtigt werden, wann und wo dieser Termin abgehalten wird. Jetzt sind Ihre Handlungsoptionen sehr begrenzt. Genau genommen gibt es nur noch 3 Möglichkeiten, um die Durchführung des Termins noch zu verhindern: Sie gehen mit einer Vollstreckungsgegenklage gegen die Versteigerung vor. Sie stellen einen Vollstreckungsschutzantrag nach § Mehr lesen... →

6) Ist es möglich bei einer abgelegten Vermögensauskunft die Zwangsversteigerung einzuleiten?

Die Abgabe einer Vermögensauskunft ruft nicht direkt eine Zwangsversteigerung hervor. Mit einer Vermögensauskunft geben Sie Ihren Gläubigern Ihre Vermögenswerte preis. Wenn man so will, erfährt ein Gläubiger, der keine Grundschuld bei Ihrer Immobilie eingetragen hat, durch diese Auskunft, dass Sie in Ihrer eigenen Immobilie wohnen. Es kann also sein, dass nach der Abgabe der Vermögensauskunft, früher eidesstattliche Versicherung genannt, ein Gläubiger aufgrund eines Vollstreckungsbescheides die Zwangsversteigerung einleitet, da er erst durch die Vermögensabgabe von Ihrem Grundbesitz erfährt. In der Regel ist dies jedoch nicht sonderlich Mehr lesen... →

4) Kann meine Bank Vorfälligkeitszinsen während meiner Versteigerung erheben?

Sobald Sie von Ihrer Bank in die Zwangsversteigerung geschickt werden, kommen noch ein weiteres, auf den ersten Blick nicht zu erkennendes Problem auf Sie zu. Die Bank wird einen Schaden geltend machen, der Ihnen bitter aufstoßen wird: die Vorfälligkeitsgebühr. Das Wort Vorfälligkeitszins trifft es ebenso, denn letztendlich berechnet die Bank den Verlust aus den nicht eingenommenen Zinsen und Ihre bereits gekündigte Restforderung um den ermittelten Betrag. Ihre Bank verdient ja in der Laufzeit Ihres Darlehens damit ihr Geld, indem sie einen Aufpreis auf das von Mehr lesen... →

3) Was tun, wenn man den Brief der Zwangsversteigerung nicht erhalten hat?

Es ist ein heikles Thema, wenn gerichtliche Post nicht zuverlässig zugestellt wird. Es besteht für das Gericht stets die Gefahr, dass über einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand alle Prozessschritte noch einmal von vorne getätigt werden müssen. Gerade bei Beschlüssen, wie dem Anordnungsbeschluss oder dem Fortsetzungsbeschluss, muss eine ordnungsgemäße Zustellung erfolgt sein, da Sie sonst im späteren Versteigerungstermin die Möglichkeit haben einen eventuell erteilten Zuschlag dadurch anzufechten. Wie erfolgt nun eine ordnungsgemäße Zustellung? Die Zustellung erfolgt über gelbe Briefe und wird von einem Mehr lesen... →

2) Wie gestaltet man einen Einspruch gegen Zwangsversteigerungsverfahren?

Einen Einspruch gegen Ihr Zwangsversteigerungsverfahren können Sie auf zwei Wegen gestalten: Einmal erhalten Sie zu Beginn der Zwangsversteigerung die Möglichkeit das Verfahren mit einem Antrag nach § 30a ZVG für 6 Monate einstellen zu lassen, um die Situation mit Ihren Gläubigern zu klären. Diesen Antrag nach §30 a ZVG können Sie bei jedem neuen Gläubiger, der in Ihr Zwangsversteigerungsverfahren eintritt auch neu stellen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie mehr als einen Gläubiger in Ihrem Grundbuch stehen haben. So können Sie mit jedem Gläubiger Mehr lesen... →

1) Wie man den Widerspruch gegen das Gutachten richtig formuliert

Zunächst einige Worte über jegliche Form an Anträgen, die an das Gericht gestellt werden. Da Betroffene im Regelfall nicht anwaltlich vertreten werden, sind keine allzu hohen Formerfordernisse zu erfüllen, damit das Gericht einen Antrag als solchen akzeptiert. Und dennoch gibt es einige naheliegende Angaben, die Sie unbedingt in Ihrem Schriftsatz haben müssen. Zunächst ist da das Amtsgericht zu nennen und im gleichen Atemzug das Aktenzeichen Ihres Zwangsversteigerungs-Prozesses. Ebenso wichtig ist das Datum des Schriftsatzes. Es mutet etwas seltsam an, wenn ein Schreiben ohne Datum vorliegt. Mehr lesen... →

Gastbeitrag:Leben Sie auch in Scheidung, weil die Zwangsvollstreckung droht?

Inhaltsverzeichnis: Streitphase – der Entschluss zur Trennung reift unmittelbare Trennungsphase die Regelungsphase bis zum Ablauf des Trennungsjahres Verfahrensphase, beginnend mit Einreichung der Scheidung Gewöhnungsphase während des Scheidungsverfahrens Oder droht die Zwangsvollstreckung, weil Sie sich scheiden lassen? Dann sollten Sie lesen, welche emotionalen Auswirkungen jede Phase der Scheidung hat und wie Sie die teuersten Fehler vermeiden können.   Streitphase – der Entschluss zur Trennung reift In dieser Phase ist die Gefühlslage oft äußerst unübersichtlich und schwankt zwischen Wut, Enttäuschung, Verzweiflung und Hoffnung. Immer häufiger kommt es Mehr lesen... →